ASF

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen

Die ASF des SPD-Ortsvereins Brunsbüttel ist eine eigenständige Arbeitsgruppe, die sich ganz speziell für die Belange von Frauen einsetzt. Mitglied in der ASF ist zwar automatisch jedes weibliche SPD-Mitglied, die aktive Gruppe in Brunsbüttel setzt sich jedoch folgendermaßen zusammen:


1. Vorsitzende : Marita Teschner
1. stellv. Vorsitzende : Sieglinde Brumm
2. stellv. Vorsitzende : Marianne Krebs

Beisitzerinnen:
Monika Fritz
Nicole Teschner
Margret Brinkmann
Rosemarie Engel
 

Willi Piecyk Preis 2013

 

Einige ASF - Frauen und OWI - Teilnehmerinnen aus Brunsbüttel bei der Preisübergabe:

Monika Fritz (8. von rechts), Özlem Varis (7. von rechts),Galina Bernhard (6. von rechts), Marita Teschner (4. von rechts) und Eva Fritz (3. von rechts)

Willi Piecyk Preis 2013

Zum zweiten Mal nach 2011 haben der SPD-Landesverband und das Europaforum der SPD Schleswig-Holstein am 11. August in der Gustav Heinemann Bildungsstätte in Bad Malente den Willi Piecyk Preis verliehen. Mit dem Preis wird an den vor fünf Jahren verstorbenen schleswig-holsteinischen Europaabgeordneten Willi Piecyk erinnert, der an diesem Tag 65 Jahre alt geworden wäre. SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner würdigte sein Wirken: „Willi Piecyk hat sich immer mit ganzer Kraft für das gegenseitige Verstehen und die Solidarität der Europäerinnen und Europäer eingesetzt. Daran anknüpfend gilt gerade in den Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise für Europa: Gerechtigkeit und Solidarität sind unerlässliche Voraussetzungen für ein Europa wie wir es wollen und für den Erhalt und Ausbau des europäischen Sozialmodells im globalisierten Wettbewerb.“ 

 

Für den Willi Piecyk Preis konnten sich in diesem Jahr Projekte bewerben, die das Kennenlernen der Menschen, die Begegnung oder Vernetzung in Europa fördern und zum gegenseitigen Verstehen beitragen.

 

Mit dem 1.Preis ausgezeichnet wurde das Kunst-Projekt „Wir sind alle gleich und doch ist jeder anders“ des Vereins Selenogradsk e.V. aus Elmshorn. Das Projekt fand mit russischen und deutschen Kindern mit und ohne Behinderung im Mai 2012 statt.

Es sollte zeigen, dass alle Menschen gleich sind, egal ob sie ein Handicap haben oder nicht. Die Kinder bastelten große Figuren, die zusammen um die Weltkugel stehend ein Seil umfassen. Bereits vor Ankunft der Gäste bereiteten die deutschen Schülerinnen und Schüler sich intensiv auf den Besuch aus dem Oblast Kaliningrad vor. Der Sprecher des Europaforums Martin Tretbar-Endres begründete die Verleihung im Namen der Jury damit, dass das Projekt nicht nur zur Verständigung zwischen russischen und deutschen Jugendlichen beiträgt, sondern auch den Grundgedanken der Inklusion hervorragend mit Leben erfüllt.

 

Der 2. Preis ging an den „Deutsch-Lettischen Partnerschaftsverein Bordesholm-Kekava e.V.“, der sich bereits seit mehr als 20 Jahren für die deutsch-lettische Partnerschaft engagiert. Die ersten Jahre standen noch ganz im Zeichen der humanitären Hilfe. Nach dem Beitritt Lettlands zur EU im Jahr 2004 verbesserte sich die soziale Lage allmählich und aus den Hilfstransporten entwickelte sich eine „Partnerschaft auf Augenhöhe”. Die Jury zeichnete das Projekt vor allem deshalb aus, weil aus einem Hilfsprojekt eine Partnerschaft entstand, in der Deutsche und Letten auf den verschiedensten Gebieten ihre Erfahrungen austauschen und gemeinsame Aktivitäten durchführen.

 

Mit dem dritten Preis wurde das Projekt „OWI-Projekt“ – Ost-West-Integration ausgezeichnet. Seit zehn Jahren treffen sich Frauen aus Brunsbüttel einmal im Monat mit Frauen (Spätaussiedlerinnen) aus Russland, Polen und Tschechien sowie aus anderen Ländern zu gemeinsamen Aktivitäten (kochen, lesen, gemeinsame Ausflüge). Wichtiger Punkt für die Spätaussiedlerinnen ist dabei, die deutsche Sprache zu lernen. Die Jury zeichnete die vorbildliche Initiative von Frauen aus, die ganz konkret und ganz praktisch vor Ort zur Verständigung und zur Integration beiträgt.

 

Mit einem Sonderpreis wurde das Europäische Folklore-Festival in Neustadt in Holstein e.V. bedacht. Bereits seit 1952  wird das europäische Folklore-Festival in Neustadt veranstaltet: organisiert und getragen vom ehrenamtlichen Engagement der zahlreichen Beteiligten. Die Jury zeichnet das Projekt mit dem Sonderpreis aus, weil in Neustadt gezeigt wird, dass Europa auch fröhlich sein kann. Die Organisatoren verwirklichen mit ihrem Festival ein „Europa der Menschen“.